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Erster Mai im Volkspark

Der DGB in Hagen hat es geschafft, dass im Volkspark mehr als 3.000 Menschen zum Tag der Arbeit zusammenkamen. Wie wichtig es ist, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich aktiv und sichtbar für ihre Interessen einsetzen zeigt allein die große Anzahl “offener Baustellen”. Um nur ein paar zu nennen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit (es ist dringendst nötig der ausufernden Leiharbeit endlich einen wirksamen Riegel vorzuschieben – schlimm, was die Agendapolitik auch hier verbrochen hat), ein Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro.  Insgesamt muss es endlich eine Abkehr von einer mit neoliberaler Ideologie verkleideten Politik geben, die auf Kosten großer Teile der Bevölkerung zugunsten einer kleinen Schicht von unsolidarischen Profiteuren wirkt.

Und natürlich: Zentraler Aspekt für eine Perspektive von langfristiger Verbesserung der Lage von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist: Arbeit muss gerecht verteilt werden. Eine massive Arbeitszeitverkürzung ist notwendig. Selbstverständlich müssten wir gemessen an der Produktivitätsentwicklung längst eine 30-Stunden-Woche in Deutschland haben. Dass es nicht so ist, liegt allein an den ungünstigen Machtverhältnissen zwischen Arbeit und Kapital, nicht aber an volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten (denken wir nur an den Quatsch à la “Demographischer Wandel” oder gar “Globalisierung”).

Wie schwer das sein wird, und wie weit der Weg noch ist, verdeutlicht allein schon das derzeitige abstruse Griechenland-Bashing, das offenbar auf fruchtbaren Boden in unserer Gesellschaft fällt. Anscheinend haben zuwenige Naomi Kleins Schock-Strategie gelesen oder verstanden, um sich selbst ein Urteil über die Mechanismen der Umverteilung von Unten nach Oben bilden zu können.

Mein Fazit für den wunderbar multikulturellen Kultur- und Feierteil des Ersten Mai in Hagen lautet diesmal: Wir sind alle Griechen, wir haben es nur noch nicht alle erkannt.

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Westfalenpost: Wer ich bin und warum…

Die Westfalenpost hat allen KandidatInnen einen Fragebogen mit 10 Teilen zugesandt. Im ersten Teil geht es um die Wurzeln, warum man politisch wurde, was das berufliche und private Umfeld ausmacht und die Charaktereigenschaften. Den Rest des Beitrags lesen »

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